Die Fechtfabrik

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Die Fechtfabrik ist kein Verein, keine Schule, kein Verband! Sie ist ein Ort für die Kampfkunst. Hier kannst du von uns Historische Fechtkunst und Moderne Fechtkunst erlernen.

Diese Kampfkunst ist für alle da. Ob du aus sportlichen Beweggründen, aus dem Wunsch der Kultur- und Brauchtumspflege, aus Faszination, aus Gründen der Selbstverteidigung, oder mit der Absicht der Selbstbehauptung diese Kampfkunst erlernen willst, ist deine persönliche Entscheidung. Die Fechtfabrik steht dir offen.

Wir haben diesen Ort in Frankfurt am Main gegründet, um in der Tradition der historischen Frankfurter Fechtergilde, der Marxbrüder, eine alte Kampfkunst wieder mit Leben zu füllen. Umgangssprachlich oft nur „Schwertkampf“ genannt, umfasst diese Kunst jegliches Kämpfen mit und ohne Waffen zur Selbstverteidigung und zum ritterlich sportlichen Kräftemessen.

In der Fechtfabrik wirst du auf Freunde treffen. Hier sind Experten als Übungsleiter, die dich auf deinem Weg in eine Kampfkunst leiten, wie sie in Europa seit mehr als 600 Jahren ausgeübt wurde.

Wann du bei uns üben kannst, findest du auf unserer Webseite unter Trainingszeiten zum Historischen Fechten.


Aktuelle Seminare:

Langes Schwert
Dolchkampf

HEMA, Historical European Martial Arts

In den fühen 1990ern fingen Kampfkunst Enthusiasten an sich für die Inhalte von historischen Fechtbüchern zu interessieren.  Jenseits der ersten wissenschaftlichen Untersuchungen von Martin Wierschin (1965), Hans Peter Hils (1983), Huhle Brunk (1987) erschienen erste Faksimile der Fechtbücher wie die Ausgabe von Ringer Kunst von Auerswald (Edition Leipzig, 1987 und Wiley-VCH, 1996), der Fechtbücher von Joachim Meyer (herausgegeben von Volker Kunkel, 1993),  , des I.33 (übertragen von Jeffrey Forgeng, 2003). Inzwischen sind von jedem bedeuteten Fechtbuch Transkriptionen in Faksimile-Ausgaben erschienen. Doch der Erfolg des Historischen Fechtens als anerkannte Kampfkunst ist der Verfügbarkeit der Originale in digitaler Form zu verdanken. Diese wurden von einer Vielzahl unabhängiger Erforscher der Fechtbücher übertragen, allen voran ist hier Dierk Hagedorn zu nennen. Ihm verdanken wir eine große Anzahl von kostenfrei verfügbaren Transkriptionen auf wiktenauer. Mit über 150 Fachartikeln und zwei wissenschaftlichen Publikationen hat einer der beiden Gründer der Fechtfabrik Grundlegendes zur Forschung beigetragen. Die meisten Fachartikel finden sich im Blog: Talhoffer.

Weltweit existieren nun tausende von Fechtgruppen in allen Organisationsformen von Australien, über Afrika, nach Chile. Die Gemeinschaft der Historischen Fechter trifft sich auf nationaler und internationaler Ebene. Die englische Bezeichnung HEMA für Historical European Martial Arts ist ein etablierter Begriff. Wir unterteilen in Historische Fechtkunst und Moderne Fechtkunst

 

 


 

Der Ort für Historische Fechtkunst in Frankfurt am Main